Die Geschichte

"Palais & Park Neupetershain"

DIE GESCHICHTE

 

Die erstmalige Erwähnung des Ortsnamens Petershain und der Kirche erfolgte 1346 in der Meißner Bistumsmatrikel. Schon 1.000 Jahre vorher wurde innerhalb der Gemarkung Raseneisenstein gewonnen und in Rennöfen verhüttet. Die Ortsbezeichnung fußt wahrscheinlich auf einen frühen Besitzer des Dorfes und deutet auf eine durch Rodung entstandene Siedlung hin. Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts waren mehr als 90 % der Bewohner Wenden. Sie nannten ihr Dorf Wiki, was Getreidemarkt bedeutet. Mit dem Verbot des wendischen Gottesdienst durch den Gutsherren im Jahre 1842 und dem Rückgang der Landwirtschaft im 20. Jahrhundert, veränderte sich die wendische Kultur. Vom Beginn der schriftlichen Überlieferungen (Anfang des 15. Jahrhunderts) an bis zum Jahr 1738 saßen die Herren von Muschwitz als Besitzer des Dorfes auf dem dazugehörigen Rittersitz. Deren Wasserburg wurde im Jahr 1405 erstmals erwähnt. Der aus Mitteldeutschland stammenden fränkischen Adelsfamilie folgten die Herren von Rotberg, Angehörige eines schweizerischen Adelsgeschlechts. 1868 verkaufte Pauline von Pannwitz, die Tochter des letzten Rotbergers, das Gut an einen Industriellen. 1870 entstand gut 2 km südlich des Dorfes ein Eisenbahn-Haltepunkt. Dieser wurde zur Keimzelle der Villen-Kolonie Neupetershain. Deren Einwohnerzahl überholte auf Grund des sich entwickelnden Braunkohlenbergbaus und der Glasindustrie sehr schnell die des Dorfes. Mit Gemeindebeschluss vom 1. April 1905 wurde daher der eigenständige Ort Neu-Petershain gegründet und 1928 entstand unter Einbeziehung der Dörfer Petershain, Geisendorf und Klein-Görigk die Gemeinde Neupetershain. Der ursprüngliche Ort Petershain ist jetzt der Ortsteil Neupetershain-Nord.

Durch die reichlichen Bodenschätze, zum Teil nur wenige Spatenstiche unter der Erdoberfläche liegenden Braunkohlevorkommen nahmen 1890 die Eintrachtwerke in Welzow und Haidemühl die Förderung und Veredlung  auf. Die Grube Klara I bei Welzow eröffnete 1892 und 1896 folgte Klara II bei Haidemühl. Die ersten Briketts der Marke Anker wurden 1900 in Haidemühl produziert.

Mit Anbeginn der Gründerzeit erfolgte eine rasante industrielle Entwicklung. Um den Bahnhof begann 1891 der Bau einer Dampfziegelei; 1896 wurde die Firma Niederlausitzer Glashüttenwerke durch  Adolf Müller, Maximilian Hoffmann und Anton Held gegründet. Diese Herren bauten die ersten Villen für sich und Mehrfamilienhäuser für Ihre Arbeiter und entwickelten gemeinsam einen Ortsplan, nach dem in den Folgejahren die Villen-Kolonie Neupetershain entstand. Es entstand in kürzester Zeit ein sagenhafter Reichtum: zuerst verdienten die Holzbarone am abholzen der späteren Bergbauflächen, dann die Kohlengrubenbesitzer und mit ihnen die sich ansiedelnden Glashüttenbetreiber, welche vom günstigen Brennstoff profitierten. Aus ganz Deutschland kamen Industrieelle und Händler und ließen sich in der prachtvollen Kolonie nieder.

Das Herrenhaus & Park Neupetershain hat eine wechselvolle Geschichte aufzuweisen. Bauherr war der in Boffzen a. d. Weser geborene und zunächst in Hamburg beschäftigte Kaufmann Fritz (Friedrich) Müller (1862 - 1930). Unter dem Slogan Berlin-Hambug-Neupetershain organisierte er den Glastransport aus einem Hamburger Hauptkontor für die Niederlausitzer Glashüttenwerke Müller & Held. 1916 entschieden sich Adolf Müller (1856 - 1924) und Anton Held (1862 - 1938) für ihn als 3. Teilhaber des Glaswerkes. 1906 heirate F.M. Ida Held (1886 - 1950, Tochter v. A. Held); beide wohnten in Berlin. 1907 wurde ihre Tochter Käthe und 1910 ihr Sohn Georg geboren. Das Ehepaar entschied, sich in Neupetershain anzusiedeln und im Jahre 1924 in der Wittmannstraße 31 ein eigenes Herrenhaus erbauen zu lassen. Den Park gestaltete der ortsansässige Landschaftsarchitekt Karl Vörös mit erlesenen und seltenen Gehölzen. Zu dieser Zeit wurden die modernsten Einrichtungsgegenstände erworben und ermöglichten der Familie höchsten Wohnkomfort.

Die prachtvolle Straße wurde zu Ehren des ersten Neupetershainer Bürgermeisters
Eduard Wittmann (1845 - 1924)
Wittmannstraße benannt.

1933 kaufte der damalige Pfarrer Marcell Fiolka aus Welzow das Herrenhaus der Witwe Ida Müller ab. Die erste Hypothek für diesen Kauf übernahm der Artzt Dr. Paul Budniok. Der Pfarrer berief in das Herrenhaus die Ordensschwestern "Mägde Mariens von der unbefleckten Empfängnis" aus Poremba, die am 27.11.1933 einzogen. Das Herrenhaus wurde unter den Schutz der Patronin der Bergleute, "St. Barbara", gestellt und erhielt den Namen St.-Barbara-Stift.

1940 erwarb der Graf von Brühl, 
Standesherr von Friedrich Josef Mendelson (1875 - 1949), aus Pförten Krs. Sorau, das Herrenhaus & Park Neupetershain. Die Schwestern übernahmen das Haus als Pächter.

Nach 1945 wurde das Gebäude zur Unterbringung von Kleinkindern genutzt. 1988 fiel der Besitz dem DDR Staat zu. 1989 zogen die beiden letzten Ordensschwestern, inzwischen über 70 Jahre alt, aus dem Herrenhaus aus. 1990 begann die Ingenieurorganisation Kammer der Technik mit der Entkernung des Gebäudes, um dieses auf eine denkmalgerechte Sanierung vorzubereiten. 2004 erworb der Centurion Immobilien-Fonds das Anwesen. Seit dem Jahr 2020 hält die CRAFTMAX Gruppe die Liegenschaft im Bestand.

Ein historisches Juwel:

Einer der schönsten Herrenhäuser Deutschlands, besonders attraktiv in seinen Nutzungsmöglichkeiten aufgrund modern geschnittener Räume und Dimensionen. Eine Denkmalschutz-Immobilie mit hohen Steuervorteilen, verkehrsgünstig gelegen. Kostengünstig in seiner Sanierung, ertragsreich in der Vermietung, eine perfekte Wertanlage auf Immobiliensubstanz!
Melanie Schmid, capital team @ craftmax

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